Blindbacken – Was dahinter steckt und worauf es ankommt

Blindbacken

Hülsenfrüchte beschweren den Teig

Vom Blanchieren bis zum Ziselieren gibt es viele Techniken beim Kochen und Backen, für die man so manches Mal einen Übersetzer zur Hand bräuchte. Weniger „fancy“ im Begriff, aber trotzdem nicht unbedingt auf Anhieb klar, ist die Technik des Blindbackens, die hier erläutert werden soll.

Worum geht es eigentlich beim Blindbacken? Diese Backtechnik wird zumeist bei Mürbe- oder Blätterteig angewendet, der zunächst ohne Füllung gebacken wird und diese erst im Anschluss erhält.

Dazu legt man die gefettete Tarte- oder Springform mit dem Teig aus und sticht mehrmals mit einer Gabel in den Boden, damit die Luft beim Backen entweichen kann und sich keine Blasen bilden. Anschließend wird der Teig zum Beispiel mit Backpapier ausgelegt und zum Beschweren mit getrockneten Hülsenfrüchten wie Erbsen oder Bohnen beschwert. Nun wird der Boden im Ofen gebacken. Soll die Füllung auch noch in den Ofen, wird diese gegen Backpapier und Hülsenfrüchte ausgetauscht und der Kuchen wird zu Ende gegart. Möglich ist es aber auch, den Kuchen durchzubacken und anschließend zum Beispiel mit Früchten und einer Creme zu füllen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt!

Zitronentarte

Blindbacken lohnt sich zum Beispiel bei einer Zitronentarte

Warum das Ganze?

Das Blindbacken bewirkt, dass der Boden beim Backen flach bleibt und nicht durchweicht.

Wie das in der Tat aussieht, kannst du mit meinem Rezept für eine herrlich fruchtige Zitronentarte ausprobieren, das hier in Kürze zu finden sein wird!

 

Die Hülsenfrüchte können nach dem Backen aufbewahrt und immer wieder verwendet werden.
 
Keine Hülsenfrüchte im Haus? Alternativ kann auch Reis verwendet werden.
 
 

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