Die Flocke geht in Serie – Teil 3: Bau dir dein Lieblings-Knuspermüsli

Teil 3 der Flocken-Serie bringt Knusper-Vergnügen auf den Frühstückstisch. Gegen dieses Knuspermüsli sieht jede Stulle alt aus!

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Wie sieht es bei euch morgens auf dem Frühstückstisch aus? Steht da jeden Morgen das gleiche oder ist Abwechslung angesagt? Oder gehört ihr zu der Fraktion, die morgens nur einen Kaffee runter kriegt?

Das Frühstück auszulassen käme bei mir nie in Frage, Frühstück ist meine absolute Lieblingsmahlzeit! Am Wochenende esse ich auch gerne Brötchen (am liebsten selbstgebacken), aber unter der Woche stehe ich auf Haferfocken in allen Variationen. Am liebsten als Bircher-Müsli – oder Over-Night-Oats, wie es jetzt überall heißt – oder als Knuspermüsli. Ihr nehmt euer Frühstück lieber unterwegs ein? Vielleicht sind dann meine soften Müsliriegel eher was für euch?

Ja und mit dem Knuspermüsli ist das so eine Sache. Die meisten, die man im Supermarkt findet, überzeugen mich nämlich so gar nicht, da sie meistens viel zu süß sind und unnötige Zusatzstoffe enthalten.

Aber die gute Nachricht: Knuspermüsli selber zu machen, ist weder besonders schwer, noch besonders aufwendig. Was ihr dafür braucht: ein gutes Rezept (ihr ahnt es bereits: das findet ihr am Ende des Beitrags :)), eure Lieblingszutaten und einen Backofen.

Knuspermuesli_webAuf ein gutes Rezept bin ich auf dem Blog „Backen macht glücklich“ gestoßen und dort habe ich auch gelernt, was ein gutes Knuspermüsli ausmacht:Muesli_300x400_Kennzeichnung steif geschlagenes Eiweiß und Hafer- bzw. Weizenkleie. Diese Zutaten sorgen dafür, dass das Knuspermüsli zusammenhält und diese schönen Knusperstücke entstehen. Ich habe gemerkt, dass ein kleines bisschen gemahlene Mandeln auch nicht schaden! Das schafft die Industrie über Fett und jede Menge Zucker. Gut, etwas Öl und auch ein kleines bisschen Zucker enthält auch dieses Müsli. Es ist und bleibt nun einmal ein Knuspermüsli. Wer auf Fett und Zucker verzichten möchte, dem bleiben nur pure oder eingeweichte Haferflocken. Ich finde, bei diesem Rezept handelt es sich um einen super Kompromiss!

Wenn ihr mehr über die Kraft der Haferflocke erfahren wollt, dann schaut doch mal in Teil 1 meiner Flocken-Serie rein!

Lasst euch von der langen Zutatenliste nicht abschrecken! Ich habe genommen, was ich gerade zu Hause hatte und da ich häufig backe und Knuspermüsli mache, ist mein Vorratsschrank gut gefüllt. Ihr braucht nur Haferflocken, Eiweiß und Hafer- oder Weizenkleie, Öl und Honig oder Ahornsirup. Ein bisschen Zucker schadet der Konsistenz auch nicht. Ansonsten kommt rein, was gefällt: Nüsse, Mandeln, Kokosraspel, Trockenfrüchte, Schokolade, Vanille, Zimt oder andere Gewürze. Schokolade und Trockenfrüchte dürfen übrigens erst nach dem Backen dazu!

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Bisher waren Zimt und Vanille mein absoluter Favorit. Als nächstes probiere ich eine Variante mit Zitrone und Mohn. Und eine mit Kakao und Kirschen. Was kommt bei euch rein?

Knuspermüsli

Zutaten

  • 300 Gramm Haferflocken (kernig)
  • 100 Gramm Nüsse oder Kerne (ich habe 70g Nussmischung, 10g Kokosraspel und 20g gepufften Amaranth genommen)
  • 20 Gramm Haferkleie
  • 15 Gramm gemahlene Mandeln
  • 10 Gramm Leinsaat geschrotet (optional)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Bourbon Vanillearoma
  • 25 Gramm Rohrohrzucker
  • 70 Gramm Honig
  • 40 Gramm Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Großes Eiweiß
  • Trockenfrüchte nach Belieben (ich habe Cranberries genommen)

Zubereitung

Schritt 1 Ofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Nüsse hacken und mit allen Zutaten außer Honig, Öl, Eiweiß und Salz verrühren.
Schritt 2 Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zusammen mit dem Honig und Öl unter die trockenen Zutaten rühren.
Schritt 3 Masse auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und für ca. 35 Minuten im Ofen backen. Abkühlen lassen und erst dann in Stücke brechen und in Behältern verstauen.

Das Knuspermüsli hält sich in Dosen oder Gläsern verschlossen ca. 2-3 Wochen. Danach wird es nicht schlecht, wird aber etwas weicher.
 

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