Kokos-Pancakes

Dieses zuckerfreie Rezept für Kokos-Pancakes stammt aus dem Buch „Goodbye Zucker – In 8 Wochen zuckerfrei“ von Sarah Wilson. Es ist nicht nur furchtbar lecker und wie der Name schon sagt zuckerfrei, sondern auch glutenfrei, Slow Carb und Paleo.

Kokos-Pfannkuchen

Kokos Marsch: Damit die Pancakes ihren Namen auch verdienen, kommen Kokosmilch, Kokosöl, Kokosmehl und Kokosraspel in den Teig. Wenn ihr also kein Fan dieser exotischen Nuss seid, die ja eigentlich keine Nuss, sondern eine Steinfrucht ist, dann würde ich lieber die Finger davon lassen. Wenn ihr aber wie ich Kokos-Fans seid, dann freut euch auf ein exotisches köstliches Pancake-Frühstückserlebnis. Ihr esst Pancakes lieber mittags? Gönn dir! Ihr bevorzugt anstelle vieler kleine lieber wenige große Pancakes und nennt sie dann auch noch lieber Pfannkuchen? Auch das ist alles möglich. Aber an der Kokos können wir an dieser Stelle nicht diskutieren.

Und wollen wir auch gar nicht, denn sie bringen ordentlich Geschmack in den Teig und huch, jetzt haben wir doch ganz vergessen, dass da gar kein Zucker drin ist. Den brauchen wir eigentlich auch gar nicht, denn Pancake-Profis toppen ihre Türmchen ja mit Früchten und vielleicht Nüssen. Wenn ihr trotzdem ein ganz süßer Zahn seid und euch dieser zuckerfrei-Kram nicht weiter juckt, gibt es natürlich trotzdem Optionen, etwas Süße in das Ganze zu bringen, ohne gleich bei klassisch amerikanischen ungesunden Frühstücksbomben zu landen. Entweder macht ihr 2 EL Kokosblütenzucker mit in den Teig. Der lässt den Blutzucker nämlich, anders als Haushaltszucker, nicht schnell, sondern nur langsam ansteigen. Und er ist so ziemlich die einzige Kokos-Zutat, die es noch nicht in dieses Ensamble geschafft hat. Wenn euch also ein starker Gerechtigkeitssinn prägt, dann macht die Tür auf für den kleinen Zucker-Boten. Wenn euch das schnuppe ist und ihr eher traditioneller Natur seid, dann schnappt euch, wenn gerade niemand schaut, kurz die Flasche mit Ahornsirup und träufelt etwas oben auf euren Pancake. Das macht einfach Spaß und hat zudem den Vorteil, dass ihr erst einmal probieren könnt, ob es vielleicht ja nicht doch ohne Zucker schmeckt.

Falls das der Fall ist, solltet ihr euch mal einen Blick in das Buch von Sarah Wilson werfen. Dort stellt sie ein Programm auf, wie man es in 8 Wochen schafft, komplett zuckerfrei zu leben. Und dabei ist sie recht drastisch, denn am Ende sind auch viele Obstsorten, wie zum Beispiel Bananen nicht mehr erlaubt. Ich finde das Prinzip gut, dass man seinen Körper erst einmal entgiftet, danach kann man sich ja wieder an das Obst herantasten.

Ich wollte es auch schon immer mal ausprobieren, aber irgendwie ist es noch nicht dazu gekommen…

Die Kokos-Pancakes waren auch insgesamt das erste Rezept, das ich aus dem Buch ausprobiert habe. Vielleicht war ich deswegen auch etwas überrascht, dass sie so lecker sind. Ich habe deshalb auch gleich das nächste Rezept hinterher geschoben und weitere werden bestimmt folgen. Was mir nicht so gut gefällt, ist dass viele Rezepte mit Stevia gemacht werden. Ich bin leider überhaupt kein Stevia-Fan. Aber trotzdem sind die Rezepte eine gute Inspirationsquelle. Was man am Ende daraus macht, bleibt ja einem selbst überlassen.

Und jetzt, liebe Kokos-Freunde, Pancake Time!

Kokos.Pancakes

Zutaten

  • 2 Eier
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 EL Kokosöl (+ mehr fürs Ausbacken)
  • 30g Kokosmehl
  • 100g Buchweizenmehl
  • 3 EL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 50g Kokosraspel
  • 2 EL Kokosblütenzucker (optional)
  • frische Früchte (nach Belieben)

Hinweis

Aus dem Buch „Goodbye Zucker“ von Sarah Wilson

Zubereitung

Schritt 1 Zunächst die flüssigen Zutaten verrühren. Dazu Kokosöl zerlassen und mit den Eiern und Kokosmilch verrühren. Die trockenen Zutaten dazu geben und alles unterrühren.
Schritt 2 Eine Pfanne mit Kokosöl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Pancakes von beiden Seiten braten. Ich habe sie in einem Servierring mit 9 cm Durchmesser gebraten.
Schritt 3 Nach Belieben mit frischen Früchten und evtl. Ahornsirup beträufeln.

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