Meine Backbox im Test

Ich durfte die „Meine Backbox“ von Jenny testen. Was hinter der Box und – am wichtigsten – in der Box steckt, das erzähle ich euch heute.

Die Backbox ist mir schon vorher ins Auge gefallen und ich wollte sie schon immer mal testen. Da kam es gerade recht, dass die Erfinderin Jenny mich anschrieb und fragte, ob ich ihre Box einmal testen möchte. Es handelte sich nämlich nicht um irgendeine Box, sondern die „Fit & Healthy“-Ausgabe.

Was ist „Meine Backbox“?

„Meine Backbox“ ist eine Überraschungsbox, die nach dem bekannten Abomodell alle zwei Monate mit Backzutaten und -produkten rund ums Backen und Dekorieren zu Hause eintrudelt. Im Abo ist man ab 16,90 € dabei, die Probierbox kostet 21,90 €.

Der Kopf hinter den Boxen ist Jenny vom Blog „Jenny backt“. Ihre Motivation das Startup zu gründen lag darin, dass sie häufig nach tollen Produkten und Tipps und Tricks rund ums Backen gefragt wurde. „Meine Backbox“ unterstützt also ihr Motto „Mit den richtigen Ideen, Rezepten und Produkten kann jeder ganz einfach tolle Kreationen backen!”. Gehören dazu auch gesunde Kreationen? Ich habe es getestet!

Erster Eindruck: Ist das eine Frühstücks- oder eine Back-Box?

Ich glaube jedem geht es so: Wir bestellen online dies und das, aber wenn wir ein Paket erhalten und ausnahmsweise einmal nicht wissen, was uns in der Schachtel erwartet, dann ist das schon ziemlich spannend. Und so durchflutete mich eine wohlige Vorfreude beim Auspacken des Paketes. Wie das war? Seht selbst:

Unboxing: "Meine Backbox" im Haferflocke-Test

Schonmal von Meine Backbox gehört? Ich habe die "Fit & Healthy"-Ausgabe getestet. Lest hier, was hinter der Box und – am wichtigsten – in der Box steckt: http://bit.ly/2FqWxbw

Posted by haferflocke-derblog.de on Sonntag, 11. März 2018

Auf den ersten Blick haben mich die Zutaten im Paket etwas stutzig gemacht: Kokos- und Mandelmilch, Porridge, ein Protein Power Shake? Ist das eine Frühstücks- oder eine Backbox? Nur die Faltschachteln und das Kokosmehl haben Backofen-Assoziationen hervorgerufen. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.

Das Drumherum

Neben den Frühstücksassoziationen hat die Box einen anderen prägenden ersten Eindruck hinterlassen: Hier ist jemand mit sehr viel Leidenschaft bei der Sache! Die Box ist optisch super ansprechend und liebevoll gestaltet, ebenso wie die beigefügten Rezepte und das Magazin.

Die Produkte

Wie hat mich der Inhalt überzeugt? Ich stelle euch die Produkte vor, startend mit meinem Lieblingsprodukt.

Mein Lieblingsprodukt: Gefriergetrocknete Früchte von Buah

Ich finde gefriergetrocknete Früchte super und mische mir häufig welche in Porridge, Cookies oder Müsliriegel. Die Buah Fruchtmischung enthält Physalis, Apfel, Banane und Ananas und ist wirklich köstlich! Egal ob im Müsli, in Cookies oder Müsliriegeln… Am tollsten finde ich, dass es ein natürliches Produkt ohne chemische Zusatzstoffe ist.

Schade ist, dass gefriergetrocknete Früchte häufig teuer sind, aber meine Prognose ist, dass das Angebot in nächster Zeit noch steigen wird und somit vermutlich auch der Preis moderater wird.

Protein Power Shake von Frooggies

Ich würde sagen, das hier ist mein zweitliebstes Produkt. Zum einen enthält es auch fast nur natürliche Zutaten und zum anderen ist der Shake einfach super lecker. Ich habe ihn mit Milch und einer Banane im Mixer gezaubert und einen sehr leckeren Drink erhalten!

Bio-Kokosmehl von Tropicai

Auch hier sind wir auf der Gesundheitsskala ganz vorne mit dabei: Im Kokosmehl findet sich nur fein vermahlenes Kokosfruchtfleisch. Obwohl Kokosmehl die Diva unter den Mehlen ist, finde ich es spannend, damit zu experimentieren. Man kann nämlich nicht einfach das Weizenmehl in einem Rezept ersetzen, da Kokosmehl sehr saugfähig ist. Man sollte also entweder nur einen Teil ersetzen oder darauf achten, dass man mehr Flüssigkeit in den Teig bekommt. Der Pluspunkt ist, dass es gerade in der Low Carb-Küche funktioniert, glutenfrei ist und außerdem eine Extraportion Ballaststoffe liefert.

Mini-Backförmchen von Zenker

Als Bastel-Legastheniker habe mich zunächst etwas schwergetan, die kleinen Faltschachteln zusammen zu bauen. Wenn man jedoch einen Blick in die Faltanleitung wirft, dann hat man spätestens bei der zweiten Box den Dreh raus. Daumen hoch!

Kokos- & Mandel-Drink von Fabbri

Ich probiere gerne verschiedene Milchersatz-Produkte aus und habe vom Haferdrink bis zum Schoko-Cocos-Drink schon fast alles durch. Neben Haferdrinks gehören Kokos- und Mandel-Drinks zu meinen Favoriten – die Auswahl ist hier also super. Und die Allrounder lassen sich vom Porridge bis zum Kuchen auch vielseitig einsetzen. Einziges Manko: Beim Mandeldrink kommt Zucker an zweiter Stelle, noch vor den eigentlichen Mandeln, beim Kokosdrink ist es immerhin nach der Kokosnuss an dritter Stelle eingeordnet. Als Backzutat ist das nicht weiter schlimm, aber da wir hier ja unter dem Motto „Fit & Healthy“ unterwegs sind, wäre eine zuckerfreie Variante natürlich optimal gewesen. So war mir der Mandeldrink im Frühstücks-Porridge auch viel zu süß, was natürlich Geschmackssache ist, aber beim Backen und Nachtisch zubereiten konnte der Milchersatz punkten.

Quinoa Tonka-Porridge von Ruf

Dieses Produkt hat es bei mir besonders schwer, da ich Porridge-Mischungen gegenüber skeptisch bin. Seit Jahren kommt bei mir nur Porridge Marke Eigenbau auf den Tisch. Das hat folgende Gründe: Porridge-Mischungen sind meistens überteuert und enthalten viel Zucker. Und sich selbst Haferflocken mit ein paar Extra-Zutaten nach aktuellem Geschmack zusammen zu mischen, ist kein Hexenwerk. Auch dieses Exemplar enthält gleich verschiedene Zuckerarten, die man auch nicht gleich erkennt, da dort natürlich nicht Zucker steht, sondern Laktose oder Fruchtzucker. Auch brauche ich keine Zutaten wie modifizierte Stärke in meinem Frühstück.

Der Geschmackstest hat dann gezeigt: Man kann nicht sagen, dass das Porridge nicht schmeckt, besonders wenn man einen süßen Zahn hat, denn es ist wirklich sehr süß. Ich finde trotzdem, dass es auch ohne Zucker und chemische Zusatzstoffe geht.

Die Rezepte

Der Ausgabe von Meine Backbox liegen drei Rezepte bei: Porridge-Riegel, Protein Crêpes Cakes und Bananenbrot. Neben den Zutaten aus der Box benötigt man bei allen nur noch wenige Grundzutaten und kann sofort loslegen. Ich habe mich für das Bananenbrot entschieden, aber wie das so ist, kann ich mich einfach schwer an vorgegebene Rezepte halten und muss einfach mein eigenes Ding draus machen, sodass es am Ende ein super leckeres Schoko-Bananenbrot geworden ist.

 

 Gesamtfazit

„Meine Backbox“ ist eine liebevoll gestaltete Box, die insbesondere für Back-Anfänger hochspannend ist. Ich würde sie insgesamt als „Jedermann-Box“ bezeichnen, was durchaus positiv gemeint ist. Jemand, der bisher vielleicht nicht viel mit gesundem Backen am Hut hatte, kennt mittlerweile etablierte Trendprodukte wie Mandel- und Kokosdrink oder Kokosmehl vielleicht noch nicht. Und dem macht es vielleicht auch nichts aus, dass das ein oder andere Produkt es mit dem Zucker nicht ganz so eng sieht. Aber auch jemand wie ich, der sich schon länger mit bewusstem Backen auseinandersetzt, hatte die Backbox durchaus noch Überraschungen in petto.

 

 

1Pingbacks & Trackbacks on Meine Backbox im Test

  1. […] genau „Meine Backbox“ ist und was ich darin gefunden habe, könnt ihr euch in meinem Beitrag von letzter Woche noch einmal nachlesen und im Video ansehen. Unter anderem bin ich dort auf dieses Bananenbrot […]

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