Die Flocke geht in Serie – Was alles in Haferflocken steckt und man mit ihnen anstellen kann

Vielseitig, gesund, lecker: In meiner neuen Serie zeige ich euch, was es wichtiges über Haferflocken zu wissen gibt und wie sie am besten schmecken!

Haferflocke

Haferflocken sind hip! So ein leckerer Haferschleim oder Birchermüsli überzeugt ja schon. Wie? Tut es nicht? Dann wohl eher, wenn es um Overnight-Oats, Granola oder Energy Bars geht? Na gut, zu welcher Fraktion ihr auch gehört, ihr scheint euch (wie ich, was man unschwer an meinem Blognamen erkennen kann) für diese Powerzutat zu interessieren. Das passt, denn die Flocke geht in Serie!

Heute geht es erst einmal um die Basics, denn bevor wir etwas essen, wollen wir ja etwas mehr darüber wissen! Sind Haferflocken immer Vollkorn? Was ist der Unterschied zwischen Schmelzflocken, zarten und kernigen Haferflocken? Und warum ist die Flocke so gesund? Obacht, Infos folgen zugleich:

Wie werden Haferflocken hergestellt?

Zunächst wird die Hülle, auch Spelze genannt, vom Korn entfernt. Das Korn wird anschließend einer Wärmebehandlung unterzogen, bei der es gedämpft und getrocknet wird. Im letzten Schritt wird das Korn dann zu Flocken ausgewalzt. Dieser Schritt ist entscheidend und bringt uns der folgenden Frage näher:

Schmelzflocken – zarte Haferflocken – Kernige Haferflocken: Was ist der Unterschied?

Wird der ganze Kern zu Flocken ausgewalzt, entstehen kernige Haferflocken. Für zarte Haferflocken wir der Kern zuvor in kleine Stücke geschnitten. Das Ergebnis davon wird auch als Hafergrütze bezeichnet. Wird diese zu Flocken ausgewalzt, hat man die zarten Haferflocken. Schmelzflocken werden aus Hafermehl hergestellt. Die Kerne werden also vor ihrer Verarbeitung zu Schmelzflocken gemahlen.

In allen drei Flockenarten ist also das gleiche drin – nur die Verarbeitung unterscheidet sich. Da nur die nicht essbaren Bestandteile aussortiert werden, sind Haferlocken somit auch immer Vollkorn.

Bei Haferkleie hingegen werden nur spezielle Bestandteile verarbeitet. Enthalten sind die Haut, die den Mehlkörper umschließt, die Kornrandschichten und der Keimling. Das macht zwar nur 30% des Haferkorns aus, enthält aber 85% der Vitamine, 80 % der Mineralstoffe, 60 % des Eiweiß und 85 % der wichtigen Ballaststoffe. Das wertvollste und gesündeste des Hafers kommt hier also hoch konzentriert zusammen! Doch auch die Haferflocken als Ganzes sind ziemlich gesund.

Das steckt in Haferflocken

Haferflocken enthalten das komplette Paket an Nährstoffen. Das heißt Kohlenhydrate, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine (B1 und E) sowie Mineralstoffe (wie Zink, Magnesium, Eisen und Phosphor).

Das ist eine besonders gute Kombination, denn Haferflocken:

  • enthalten viel Energie, machen aber auch besonders lange satt
  • können den Cholesterinspiegel senken (das liegt am löslichen Ballaststoff Beta-Glucan)
  • kurbeln die Verdauung an
  • halten den Blutzuckerspiegel in Schach
  • machen besonders lange satt

Einen nicht unwesentlichen Anteil an diesen Effekten tragen die Ballaststoffe. Es handelt sich dabei um unverdauliche Nahrungsbestandteile, die sich mit Wasser vollsaugen und aufquellen, sobald sie in den Dickdarm gelangen. Dafür benötigen sie viel Flüssigkeit, damit sie die Verdauung ankurbeln und nicht für das Gegenteil sorgen!

Haferflocken sind also gesund und vielseitig – und dazu sehr günstig, was man von anderen Superfood-Trendzutaten nicht behaupten kann, wie zum Beispiel Chia-Samen und Goji-Beeren.

Backen mit Haferflocken

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Haferflocken lassen sich auf vielfältige Art und Weise verarbeiten. Auf der einen Seite gehören sie natürlich ins Müsli wie das Salz in die Suppe. Aber auch in Muffins & Co. sind sie ein beliebter Bestandteil.

Was sich alles mit ihnen anstellen lässt, möchte ich euch in den nächsten Teilen dieser neuen Serie zeigen! Haferbrot, Muffins, Knuspermüsli, Cookies – was es wohl alles geben wird? Lasst euch überraschen!

Wer nicht warten kann: Haferflocken stecken auch in diesen Frühstücksmuffins und Schokocookies.

Was stellt ihr am liebsten mit Haferflocken an?

Vollwert Frühstück Muffin


Quellen:

 

2 Comments on Die Flocke geht in Serie – Was alles in Haferflocken steckt und man mit ihnen anstellen kann

  1. Waltraud Valtiner
    9. März 2019 at 20:05 (7 Monaten ago)

    Da ich das Intervall fasten praktiziere und so um 17h die letzte Mahlzeit zu mir nimm , hat sich ein Brei aus Mandelmilch und Wasser sehr gut bewährt. So kann ich ohne Hungergefühl einschlafen.
    Mein Blutzucker beträgt momentan 6,5%.
    Was können Sie mir dazu sagen?

    Antworten
    • Nora
      1. Juli 2019 at 16:47 (4 Monaten ago)

      Hallo, ich bin leider keine Ernährungsberaterin und mit Fasten kenne ich mich auch nicht aus, da es für mich persönlich nichts ist. Aber wenn du nach leckeren, gesünderen Rezepten suchst, bist du bei mir richtig 😉

      Antworten

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