Die Flocke geht in Serie – Teil 2: Einfache softe Müsliriegel selber machen

Müsliriegel selber machen ist nicht schwer, sie sich einzuteilen dagegen sehr… Besonders, bei so leckeren Exemplaren mit Puffamaranth, Datteln, Vanille, Nüssen und … ach: lest selber:

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In Teil 1 meiner Serie ging es um die Haferflocken-Basics. Warum sind sie so gesund? Was für Nährstoffe stecken in ihnen und was sind die Unterschiede zwischen Haferkleie, Schmelzflocke & Co.?

In Teil 2 wird es jetzt praktischer. Ich zeige euch ein Rezept für softe Müsliriegel. Die könnt ihr schön verpacken und überall hin mitnehmen oder sie verschenken. Ich habe eine Dose mit Müsliriegeln in meiner Schreibtischschublade im Büro. Und der Inhalt dieser Dose hat mich schon aus dem einen oder anderen Nachmittagstief geholt. Man kann sich damit übrigens auch wunderbar bei hungrigen Kollegen beliebt machen. Oder man setzt sie taktisch ein und verfüttert sie an Kollegen, damit diese ordentlich zu kauen haben und antworttechnisch kurzfristig außer Gefecht gesetzt sind. Das kann sehr praktisch sein, wenn man etwas erzählen möchte, auf das man nicht unbedingt sofort eine Antwort hören will J Bei der letzten Kollegenfütterung habe ich auf jeden Fall nur noch „Mmmhs“ aus dem Nachbarbüro gehört.

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Einzeln verpackte Müsliriegel sehen nicht nur hübsch aus, sie sind bei der Konsistenz dieser Müsliriegel auch zu empfehlen. Sie enthalten kein Mehl und auch Fett und Zucker bzw. Honig habe sparsam eingesetzt, sodass sie nicht ganz so stabil sind. Aber an weiteren tollen Inhaltsstoffen habe ich nicht gespart, sodass sie nicht nur gesund, sondern auch superlecker sind, wie ich finde!

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Ein wesentlicher Bestandteil der Riegel – neben Haferflocken – ist gepuffter Amaranth. Was ist das, fragt ihr euch zu Recht?

Es handelt sich um ein sogenanntes Pseudogetreide (wie z.B. auch Quinoa). Auch wenn die Körnchen getreideähnliche Eigenschaften aufweisen, handelt es sich um die Samen eines Fuchsschwanzgewächses. Sie sind prall gefüllt mit leicht verwertbaren Nähr- und Vitalstoffen. Außerdem haben sie einen geringeren Anteil an Kohlenhydraten, einen größeren Eiweißanteil als Getreide und sind glutenfrei.

Um Amaranth zu kaufen, ist auch nicht zwingend ein Gang zum Biomarkt oder ins Reformhaus notwendig. Ihr findet die gepufften Körnchen auch in Drogerien wie dm und Rossmann und in gut sortierten Supermärkten.

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Außerdem kommen noch Cranberries herein, meine Lieblingstrockenfrüchte (neben Datteln). Dafür, wie auch für die anderen Zutaten gilt: Tauscht nach Lust und Laune aus und werdet kreativ! Ich experimentiere auch gerne mit den Zutaten aus, sodass ihr hier bald noch mindestens ein weiteres Rezept für Müsliriegel findet. Diese dann mit etwas mehr Biss!

Oder backt einfach meine Variante nach. Denn die ist ziemlich lecker, überzeugt euch selber:

Softe Müsliriegel

Zutaten

  • 75 Gramm Nussmischung
  • 80 Gramm Haferflocken (kernig)
  • 25 Gramm Puffamaranth
  • 35 Gramm Datteln
  • 25 Gramm Cranberries
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 60 Gramm Halbfettmargarine
  • 25 Gramm Vollrohrzucker
  • 45 Gramm Honig
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

Zubereitung

Schritt 1 Nüsse und Datteln hacken. Mit Haferflocken, Amaranth, Cranberries, Zimt und Salz mischen. Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Schritt 2 Margarine, Vollrohrzucker, Honig, Zitronensaft und Bourbon-Vanillezucker aufkochen. Dann mit den anderen Zutaten mischen und gut verrühren.
Schritt 3 Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech füllen und glatt streichen. Etwa 25 Minuten im Ofen backen.
Schritt 4 Müslimasse auskühlen lassen und in Riegel schneiden.

 

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