Vegane Babka mit Dattelkaramell, Zimt und Pekannüssen

Das perfekte Hefegebäck zu Ostern: Vegane Babka, natürlich gesüßt mit Dattelkaramell, Zimt und Pekannüssen. Lecker wie ein Kuchen und so gesund, dass man sie auch ohne schlechtes Gewissen schon zum Frühstück essen kann.

Was ist eine Babka?

Hefeteige gehören ja zu meiner liebsten Art von Teigen und vom Kranz bis zum Kuchen habe ich schon alles Mögliche auf Hefebasis ausprobiert. Was ich aber schon immer mal machen wollte, ist eine Babka. Da habt ihr noch nie von gehört? Dann kläre ich euch mit Hilfe von Wikipedia mal eben auf: Babka ist ein Brioche-ähnlicher Hefekuchen aus Mittel-/Osteuropa, der in der christlichen Version gerne zum Osterfrühstück kredenzt wird. 

Was steckt im veganen Hefeteig? 

Einen Brioche-ähnlichen Teig haben wir auch hier, allerdings in der veganen Version. Es ist also ein Hefeteig ohne Milch, Eier und Butter. Statt Kuhmilch habe ich Haferdrink genommen, die Eier einfach weggelassen und vegane Butter verwendet. Neben hellem Weizenmehl (Type 550) steckt ein Vorteig mit Dinkelvollkornmehl im Babka Teig. 

Heraus kommt ein super Fluffiger in keiner Weise trockener Hefetraum mit langer Frischhaltung. Das finde ich bei Brunch-Rezepten immer besonders wichtig. Entweder macht man die Stückgare über Nacht, sodass man den Teig morgens nur noch in den Ofen schieben muss. Oder man backt etwas, das am Folgetag immer noch grandios schmeckt. Ihr ahnt es, die vegane Babka gehört zur zweiten Sorte. Man kann natürlich noch einmal kurz den Ofen anschmeißen und die Babka noch ein paar Minuten aufbacken, denn warmes Hefegebäck ist ja einfach ein Träumchen!

natürlich gesüßte Babka

Vegane Babka mit Dattelkaramell, Zimt und Pekannüssen

Natürlich gesüßt, vegan und super lecker: Die Babka schmeckt zum Frühstück oder Kuchen gleichermaßen gut.

Gericht Frühstück

Zutaten

  

Vorteig

  • 85 g Wasser
  • 80 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 g Hefe

Hauptteig

  • Vorteig
  • 250 g Weizenmehl 550
  • 120 g Haferdrink oder andere Pflanzenmilch
  • 5 g Salz
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 8 g Hefe
  • 60 g vegane Butter

Dattelkaramell

  • 150 g Datteln
  • 75 g Haferdrink
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung

  • Dattelkaramell
  • 1 TL Zimt oder mehr nach Bedarf
  • 1 Hand voll Pekannüssen geröstet

Anleitungen

 

Vorteig

  • Alle Zutaten für den Vorteig mischen und ca. 12 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Hauptteig

  • Alle Zutaten außer der Butter 3 Minuten auf erster und weitere 10 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Die Butter in Stücken dazugeben und ca. 10 Minuten kneten, bis der Teig geschmeidig und nicht mehr klebrig ist und sich vom Schüsselboden löst. Ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt gehen lassen.

Dattelkaramell

  • Datteln mit Haferdrink übergießen und stehen lassen, während der Hefeteig geht. Dann mit den restlichen Zutaten pürieren.

Babka fertigstellen

  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, sodass die schmale Seite etwas länger ist als die Kastenform, die ihr verwendet. Mit Dattelkaramell bestreichen, Zimt bestreuen und die Pekannüsse darauf verteilen. Von der schmalen Seite her aufrollen. Den Teig dann ca. 15 Minuten im Kühlschrank oder Tiefkühler lagern, damit er sich besser schneiden lässt.
  • Nach der Kühlzeit den Teig der Länge nach durchschneiden, die Schnittflächen nach oben drehen und die Teigstränge miteinander verschlingen. In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform legen und ca. 1 Stunde abgedeckt gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Babka in den Ofen stellen und die Hitze auf 180 Grad reduzieren. Wenn ihr eine Dampffunktion habt, könnt ihr in den ersten 5 Minuten bedampfen. Für ca. 20-25 Minuten backen.

Notizen

Der Hefeteig ist inspiriert vom Rezept vom plötzblog für „Feine Hefezöpfe“

Keyword Ostern

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