Vegane Schoko-Erdnuss-Cookies mit Haferflocken

Crunchy, süß-salzige vegane Schoko-Erdnuss-Cookies mit Haferflocken. Das ist pures Snack-Glück in Keksform.

Habt ihr auch diese Phasen, in denen ein Lebensmittel plötzlich total in ist und ihr alles Mögliche damit in der Küche anstellt? Meistens hat das ja mit der Saison zu tun, wenn es plötzlich Kürbisse oder Erdbeeren in Massen gibt. Aber bei mir ist aktuell ein saisonunabhängiges Lebensmittel total angesagt: Erdnüsse und das am liebsten in der Mus-Form. Manchmal crunchy, manchmal cremig. Das tolle an Erdnussmus ist ja auch, dass man es so vielseitig einsetzen kann: Im Porridge, in oder auf Waffeln, in Muffins oder eben in Cookies. Es wäre vermutlich kalorienfreundlicher, wenn mich das Gurkenfieber gepackt hätte, aber Freunde, es ist wie es ist und es ist lecker!

Erdnuss-Cookies

Ich muss ja zugeben, dass mein Cookie-Behälter ziemlich häufig gefüllt ist. Nicht dass er sich nicht schnell leeren würde, aber er füllt sich eben auch recht schnell wieder auf. Dafür ist das Repertoire an Cookie-Rezepten noch recht sparsam wie mir aufgefallen ist: Da wären zum Beispiel die Kürbis-Haferflocken-Kekse, die gesunden Schoko-Cookies oder – wenn euch der Cookie gar nicht groß genug sein kann – mein persönlicher Favorit: Die vegane Cookie-Tarte mit Kaffeecreme und Kirschen. Aber das Jahr ist ja bekanntlich lang und ihr möchtet euch bestimmt auch außerhalb der Weihnachtssaison Keksmäßig eindecken. Und das bringt uns zu diesem ganzjährig einsetzbaren Universalrezept der Ernuss-Cookies. But first things first.

Erdnusskekse

Was ist der Unterschied zwischen Erdnussbutter und Erdnussmus?

Ganz einfach: Erdnussmus – egal ob crunchy oder nicht – sollte zu 100% aus Erdnüssen bestehen. Kein extra Fett, kein Zucker, kein Salz, kein gar nichts! Und die vielen Kalorien kommen nicht umsonst, sie bringen eine Extraportion Nährstoffe mit: An erster Stelle sind da Eiweiß, also Proteine zu erwähnen. Der hohe Fettanteil besteht aus ungesättigten Fettsäuren. Außerdem ist da noch ein hoher Magnesiumanteil, was unter anderem gut für eure Muskeln ist.

Bei Erdnussbutter hingegen werden Fett, Zucker, Salz und Konservierungsstoffe zugesetzt, was den gesunden Aspekt dementsprechend schmälert. Aber da Erdnussmus für eine schmale Mark erhältlich ist und sich mit dem passenden Equipment sogar recht einfach selbst herstellen lässt, ist das wohl die bessere Alternative.

Zu meinem Rezept für vegane Schoko-Erdnuss-Cookies mit Haferflocken muss eigentlich auch gar nicht viel gesagt werden, außer: Es ist einfach mordsmäßig lecker und ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass es mit die leckersten Cookies sind, die ich jemals gemacht habe. Ganz ehrlich! Also zögert nicht lange, sondern stellt euch in die Küche und verhelft euch zum Cookie-Glück!

So und jetzt noch etwas Angeberwissen zum Schluss: Erdnüsse sind keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte. Wieder was gelernt!

Erdnuss-Kekse

Rezept für vegane Schoko-Erdnuss-Cookies mit Haferflocken

Inspiriert vom Rezept von The Curious Chickpea

  • 100 g Haferflocken
  • 100 g Dinkelmehl 630
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 3/4 TL Salz
  • 110 g vegane Butter
  • 100 g Rohrzucker
  • 130 g Erdnussmus (crunchy)
  • 60 g Hafermilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 g vegane Schokostücke

Trockene Zutaten von Haferflocken bis Salz mischen. In einer separaten Schüssel vegane Butter und Rohrzucker schaumig rühren. Erdnussmus, Hafermilch und Vanilleextrakt unterrühren. Haferflocken-Mischung dazugeben und kurz unterrühren. Schokostücke unterkneten.

Je 2 TL Teig mit feuchten Händen zu Kugeln formen. Mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, das geht auch schon am Vortag. Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kugeln auf einem mit Backpapier belegten Backblech leicht flach drücken und 14-16 Minuten backen. 5 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, dann erst zum Auskühlen auf ein Gitter legen, sonst brechen sie.

Die Cookies halten sich in einer Keksdose aufbewahrt auf jeden Fall eine Woche, spätestens dann sind sie eh aufgegessen 😉

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